Warum Energiekosten im Handwerk so ein großes Thema sind
Thomas Brauer betreibt eine Schlosserei mit zwölf Mitarbeitern in der Nähe von Stuttgart. Nach der Energiepreiskrise 2022/23 bekam er Post vom Energieversorger: Sein Jahresabschlag stieg um 38 Prozent. „Ich habe damals zum ersten Mal wirklich verstanden, wie viel Strom meine Maschinen fressen“, sagt er. Seitdem hat er systematisch gegengesteuert – und spart heute rund 4.800 Euro pro Jahr.
Was bei Thomas funktioniert hat, können die meisten Handwerksbetriebe ebenfalls umsetzen. Denn Energie ist nach Personal und Material oft der drittgrößte Kostenfaktor im Betrieb – und gleichzeitig einer der am wenigsten analysierten. Laut einer Sonderumfrage des ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks) bezeichneten mehr als zwei Drittel der befragten Betriebe die gestiegenen Energiekosten als ernsthafte Belastung für ihre Wirtschaftlichkeit.
Die gute Nachricht: Vieles lässt sich ohne große Investitionen ändern. Und wer systematisch vorgeht, kann die Einsparungen sauber dokumentieren – zum Beispiel über die digitale Maschinenverwaltung, mit der sich Stromverbräuche pro Maschine und Auftrag erfassen und auswerten lassen.

