Warum die 4-Tage-Woche im Handwerk ein Thema ist
Die 4-Tage-Woche im Handwerksbetrieb einzuführen ist kein Luxus mehr – sie ist ein konkretes Werkzeug gegen den Fachkräftemangel. Laut Bitkom-Studie 2025 geben 76 % der Handwerksbetriebe an, sich für Digitalisierungsherausforderungen nicht ausreichend gerüstet zu fühlen. Gleichzeitig kämpfen Betriebe mit rund 250.000 offenen Stellen bundesweit.
Thomas B., Meister eines SHK-Betriebs aus dem Raum Heilbronn, stand vor genau diesem Problem: Zwei erfahrene Monteure wollten kündigen – nicht wegen des Gehalts, sondern wegen fehlender Planbarkeit und zu vieler Überstunden. Sein Entschluss: Er führte die 4-Tage-Woche ein. Ergebnis nach sechs Monaten: beide Monteure sind geblieben, und zwei neue Bewerbungen kamen allein durch eine kurze Erwähnung in der Stellenanzeige.
Flexible Arbeitszeiten und das Signal einer modernen Unternehmenskultur entscheiden heute darüber, ob ein Bewerber zusagt – oder zur Konkurrenz geht. Für viele Handwerksbetriebe ist die 4-Tage-Woche genau dieser Unterschied. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie man das Modell sinnvoll einführt.

